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Über Jegen
Historie der Jegen AG und Vorgängergesellschaften

1956 wurde der Grundstein für die heutige Jegen AG gelegt. Damals wandte sich eine Gruppe von 4 Leuten in der Werkstatt des Zimmmereibetriebs von Hans Jegen dem Gebiet des Innenausbaus zu. Vom Gründungsteam musste damals noch jeder einzelne zeichnen, schreinern, transportieren und montieren.

1957 erwarb Anton Jegen, der langjährige Alleininhaber, die Werkstätte von seinem Vater Hans Jegen. Mit einer gesunden Portion Energie, viel Optimismus und Weitblick wurde eine signifikante Wachstumsphase eingeleitet.

1959 konnte bereits die erste Etappe der heutigen Fabrikanlagen in Effretikon bezogen werden. Insbesondere der expansiven Entwicklung bei den Selbstbedienungsläden, speziell im Lebensmittelsektor, wurde vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt.

1961 wurde an die Holzwerkstätten eine Schlosserei angegliedert. Durch die Spezialisierung konnten verschiedene Bauelemente genormt werden, was die Leistungsfähigkeit des Betriebes erhöhte. Erstmals konnten die grossen Lebensmittelverteiler als Kunden gewonnen werden.

1964 wurde der Metallbau vergrössert. Eine Spenglerei für Chromstahlarbeiten machte das Unternehmen im Sektor Gastgewerbe konkurrenzfähiger.

1967 wurde ein Bürohaus angegliedert und die Planungsabteilung erweitert. Mit dem erarbeiteten Know-how wurde der Weg zu neuen Kunden im Detailhandel, bei Banken, Reisebüros, Restaurants, Hotels, Spitälern, Flughäfen, etc. geebnet.

1969-2013 wurde in St. Margrethen eine Produktionsfiliale (Schreinerei) betrieben, die hautpsächlich Serienprodukte im Ladenbau fabrizierte. 

1969-1972 konnte eine weitere Etappe der heutigen Produktionsgebäude in Effretikon errichtet und bezogen werden. In der Zwischenzeit war der Betrieb auf zirka 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen.

1972 wurde die Einzelfirma Anton Jegen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt (Anton Jegen AG Effretikon).

1996-1997 wurde auf dem bestehenden Firmengelände an der Moosburgstrasse das neue Produktions-, Lager- und Auslieferungsgebäude mit 4'500 m2 erstellt, um sämtliche Aussenlager und die 1989 übernommene Ladenbau Leitl AG zusammenzulegen.

1999 Gründung einer zweiten Aktiengesellschaft (Jegen AG) mit dem Zweck, den operativen Teil der alten Firma auszugliedern. Die Liegenschaften bleiben im Besitz der alten Aktiengesellschaft.
Anton Jegen ist in beiden Gesellschaften Alleinaktionär und VR-Präsident.

2000 wird die Jegen AG nach ISO-9001 zertifiziert.

2000-2001 wird das 1996 erstellte Lager- und Auslieferungsgebäude um eine Achse erweitert für die Einrichtung einer neuen Pulverbeschichtungsanlage sowie eines Spritzwerks für Holz (zum Ausbau der Oberflächenbehandlungs-Kompetenzen, unter Berücksichtigung aktueller Umweltnormen).

2004 startet die Jegen AG mit der Entwicklung des neuen Produktesegments "Brandschutz-Türen im Premiumbereich" (BST-JA-Serie).

2005 wird der Neubau „Kubus Rütlihof“ der Anton Jegen AG eingeweiht. Das Gebäude mit Mischnutzung (Wohnungen, Gewerberäume mit Fremdmietern, Lagerflächen) gibt der Jegen AG zusätzliche Büro- und Sitzungsräume sowie Platz für die Bemusterung von Neukonzepten der Kunden ("Jegen Labor").
Es steht am Standort der alten Zimmerei Hans Jegen.

2006 Mit der Generalversammlung gibt der Firmengründer Anton Jegen seinen Rücktritt als Verwaltungsratspräsident der Jegen AG bekannt. Die Nachfolge als Präsident tritt Reto Jegen an. Anton Jegen bleibt weiterhin VR-Präsident und Mehrheitsaktionär der Muttergesellschaft (Anton Jegen AG, zu 100% in Familienbesitz).

2007 startet die Jegen AG das Jahr mit neuer Geschäftsführung und reorganisierter Geschäftsleitung. Den Kunden trotz Wandel und Generationsablösungen kontinuierlich gute Produkte und Dienstleistungen zu bieten, bleibt oberstes Ziel.

2009 übernimmt Reto Jegen auch das VR-Präsidium der Muttergesellschaft Anton Jegen AG.

2010 bezieht die Jegen AG nach einem Jahr Bauzeit den neusten Erweiterungsbau. Mit der Verlängerung des Lager- und Fabrikationsgebäudes auf total 120m Länge auf drei Geschossen wird die projektbasiert nutzbare Fläche vergrössert und die interne Logistik für die Zusammenarbeit zwischen Holz- und Metallbau verbessert. Die neuen Räume bieten ausserdem die Flächen und Möglichkeiten für eine automatisierte CNC-Fertigung für serielle Bauteile und effizientere Fertigung von Brandschutz-Türen und -Toren.  

2011 erhält die Projektabteilung jegentotal einen eigenen Markenauftritt und eigene Büroräumlichkeiten im „Kubus Rütlihof“. In der Folge entwickelt sich jegentotal zur bekannten Marke für Services, sowie Design-/Agenturleistungen im Retailsektor, inklusive Gesamtausbauten als Generalunternehmer für Geschäftsräume.

2013 wird am Hauptsitz der gesamte Altbaubestand saniert und damit energetisch auf einen modernen Stand gebracht – mit dem Ziel auch weiterhin das ganze Firmengelände mit Abfällen aus der Holzproduktion beheizen zu können (modernste Anlage mit Einsatz hochwertigster Filter).

2014 wird die Jegen AG nach ISO-14001 zertifiziert.

2015-2016 erweitert Jegen die Fertigungstiefe im Bereich Innenausbau/Brandschutz-Lösungen mittels eigener Iso-Line (Isolierglasstrasse) sowie eigenem Zuschnitt für Brandschutz-Gläser. Mit diesem Schritt wird die Flexibilität in Entwicklung, Projektabwicklung und Belieferung von Netzwerkpartnern (Programm jegenbrandschutz) massiv erhöht.

2017 übertrifft Jegen die Marke von 50 eigenen VKF-Zulassungen im Brandschutz und beweist damit ihre Innovationskraft im Segment Innenausbau/Brandschutz